Kontaktpflege

Die Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für die erfolgreiche Durchführung der Ausbildung im fachlichen wie auch im erzieherischen Bereich. Kleinere und größere Probleme können durch eine funktionierende regelmäßige Kommunikation erkannt und gelöst werden. Alle Ausbilder sind natürlich jederzeit herzlich eingeladen unsere Schule zu besuchen um einen Einblick in unsere Arbeit zu bekommen. 

Das Bild zeigt Herrn Stephan Maier von Schwenk-Beton, Regionalleiter des Bezirks Ingolstadt/Kelheim, der sich bei den Kollegen Peter Schaller (FOL) und Michael Heinzmann (OStR) zu o. g. Zwecke in unserem Haus einfand.

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Die Lehrer Peter Schaller und Michael Heinzmann besuchten das Schweinfurter Betonseminar 2017 und wurden dort von Herrn Rüdiger Ratei,dem Fachberater Vertrieb Nord begrüßt.

Schwenk SW

Die Kollegen Peter Schaller und Michal Kleber sind bei den Heidelberger Betontagen 2017 zu Gast und erhalten neueste Informationen zum Thema Baustoff Zement vom Fachberater der Heidelberger Zement AG Peter Stangl.

Heidelberger AM

Fortbildung

In den Räumen der Abteilung Bau/Holz fand am 7.2.2017 eine Regierungsfortbildung zum Thema "Gefährdungsbeurteilung" statt, dessen Wichtigkeit an der außerordentlich hohen Teilnehmerzahl (26) deutlich wird.

Nachdem die Referentinnen Anja Lorenz und Christine Wunderlich von der Kommunalen Unvallversicherung Bayern die rechtlichen Grundlagen erläutert hatten, konnte Herr Jürgen Scharf, Fachkraft für Arbeitssicherheit im Auftrag des KM in die praktische Umsetzung einsteigen.

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Von links: OStR Michael Heinzmann und FOL Wolfgang Dietz (Organisation), Jürgen Scharf, Anja Lorenz, Christine Wunderlich (Referenten), Fachmitarbeiter der Regierung OStR Rico Kleinhempel (Initiator und Organisation)

Drogenprävention am BSZ Wiesau
Nach der Ausstellung „Einfach menschlich" des „Vereins für Suchtprävention und Genesung" und der alljährlichen Maßnahme des ADAC zum Thema Alkohol im Straßenverkehr fand am 25.4.17 eine weitere Veranstaltung zur regionalen Drogenproblematik am BSZ Wiesau statt. Die Schüler der BGK 10b setzten sich im Rahmen des Projektes „Stark gegen Drogen" unter Anleitung von Frau Cirta Rosbach vom grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrum T1 Oberpfalz Nord mit der Thematik Suchtprävention auseinander.
Nach einer Vorstellungsrunde begannen die Jugendlichen mit einem regen Wissensaustausch, der sich vor allem auf die regionale Situation bezog. Durch den Einsatz verschiedener Medien wurden die Auszubildenden angeregt, sich intensiver mit der Problematik des Drogenkonsums zu beschäftigen.
Anhand eines zielführenden Rollenspiels erkannten die Schüler, dass der Drogenkonsum das zerstört, was das Leben für sie lebenswert macht. Bezugspersonen können in schwierigen Situationen der rettende Anker sein.
Abschließend erstellten die Azubis in Kleingruppen auf einem IPad ein Comic, das veranschaulichen soll, wie man Freunde und Kollegen vom Drogenkonsum abhalten kann.
Zusammen mit Elisabeth Müller, der Jugendsozialarbeiterin des BSZ Wiesau reflektierten die Jugendlichen die Veranstaltung. Hierbei lobten Sie die Verwendung moderner Medien und Methoden. Sie hoben vor allem die Besinnung auf die eigenen Werte hervor, die ihnen in den Gesprächen bewusster geworden sind.
Elisabeth Müller, die Organisatorin der Aktion und Michael Heinzmann als verantwortlicher Lehrer und Klassenleiter der BGK 10b fanden vor allem die Nähe zur Lebenswelt der Schüler hilfreich um das Ziel der Drogenprävention zu erreichen und hoffen, durch weitere Veranstaltungen noch mehr Jugendliche erreichen zu können.

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von links: Cirta Rosbach, OStR Michael Heinzmann (Klassenleiter), Schüler der BGK 10b, Jugendsozialarbeiterin Eleisabeth Müller

Aufbereitungs- und Verfahrensmechaniker erkunden das größte Bergwerk Bayerns

MVM11b Knauf 2017

Auf Einladung der Firma Knauf Gips AG besuchte die Klasse MVM 11b am 23. Mai 2017 das Bergwerk im unterfränkischen Hüttenheim (ca. 40 km südöstlich von Würzburg). Dort wird seit 1957 Anhydrit (= Calciumsulfat CaSO4 = „wasserfreier Gips“) abgebaut, der zur Herstellung von Fließestrich verwendet wird.

Vor ca. 220 Millionen Jahren war das Klima im heutigen Unterfranken subtropisch und in der Bucht eines Meeres lagerte sich eine etwa 8 Meter dicke Anhydritschicht ab, von der heute nur die unteren 4 Meter abgebaut werden, da die oberen 4 Meter durch Ton- und Kalkablagerungen zu stark verunreinigt sind.

Der Abbau erfolgt durch Bohren und Sprengen.

Von Mercedes-Benz speziell konstruierte Zetros-Sattelzugmaschinen mit besonders niedriger Bauhöhe ziehen die von der Firma Knauf selbst entwickelten Auflieger, die etwa 23 Tonnen tragen, zu den Brechern. Dort werden die Anhyhritbrocken (Kantenlänge bis zu 1 Meter) auf maximal 6,5 cm Kantenlänge zerkleinert.

Eine Bandanlage bringt das Gestein ans Tageslicht zur Aufbereitungsanlage. Dort wird es gemahlen und mit Zuschlagstoffen versetzt, damit es als Fließestrich verkauft werden kann.

Herzlichen Dank an die Firma Knauf, die uns den Einblick in die Gewinnung des Anhydrits gewährte und uns bewirtete.

Ganz besonderer Dank an die Herren Erwin Nahr und Fabio Plath, die uns sicher durch die „Unterwelt“ führten, uns den Abbau des Materials im Detail erklärten, uns die Saurierspuren an der Decke der Stollen zeigten und unsere Fragen umfassend beantworteten.

„Glück auf“!