Zukunftscoaches organisieren mit Metallabteilung des BSZ-Wiesau europaweite Lehrerfortbildung

Im Zuge der Teilnahme an einer europaweiten Bildungskonferenz in Norwegen bewarb sich das BSZ-Wiesau mit einem Konzept für eine durch die EU teilfinanzierte, europaweite Lehrerfortbildung in Wiesau. Diese kann nur durch einen zertifizierten Träger eingereicht werden. Durch die hervorragende technische Ausstattung und das durchdachte Konzept sowie die Mitarbeit in der Steuerungsgruppe des Bildungsnetzwerkes „ecoMEDIAeurope“,konnte dieses überzeugt werden und tritt nun als einreichende Einrichtung auf. Veranstalter ist das Staatliche Berufliche Schulzentrum Wiesau. Eine Bewerbung von Teilnehmern aus dem europäischen Ausland über das Programm „Erasmus+“, über das auch Lernaufenthalte für Lehrkräfte unterstützt werden, ist noch bis Anfang März 2015 möglich. Thema der im Dezember stattfindenden fünftägigen Fortbildung wird „Moderne Fertigungsprozesse und Verfahren im Bereich der Metalltechnik“ sein. Hierzu stehen Fachreferenten der Abteilung Metall des BSZ Wiesau, aber auch Experten verschiedener Firmen zur Verfügung. Auch ein abwechslungsreiches kulturelles Programm wird durch die Organisatoren in Wiesau vorbereitet.

Neben den bereits bestehenden internationalen Kooperationen des BSZ Wiesau mit Großbritannien, Österreich, Spanien, Tschechien sowie Mexiko, entsteht aktuell eine Partnerschaft mit einer technischen Schule in Serbien, die von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt wird.

Bild: Besuchergruppe aus Serbien am 5ax-Bearbeitungszentrum mit Fachlehrer Manfred Sladky (hinten re.) und Zukunftscoach Wolfgang Prebeck, OStR (6. v. li.)

 

Gerade die langjährigen Kooperationen mit Schulen aus dem benachbarten Tschechien werden auch in nächster Zeit weiter gepflegt. Zusätzlich laufen aktuell Gespräche über eine Kooperation mit der Universität Pilsen, unterstützt durch einen Vertreter der Europaregion Donau-Moldau und Netzwerkpartnern aus dem Landkreis Tirschenreuth.